Roulette – American

Ist Roulette nicht immer das gleiche Spiel? Im Grundsatz schon. Aber es gibt drei verschiedene Varianten des beliebten Glücksspiels, die sich nicht wesentlich unterscheiden. In den Online Casinos gibt es für den Spieler die Wahl zwischen dem Europäischen, Amerikanischen und Französischen Roulette. Die Unterschiede liegen in verschiedenen Kesseln und kleineren Regeländerungen. Das American Roulette ist äußerst beliebt unter den Spielern, vielleicht weil es wesentlich schwieriger und risikoreicher zu spielen ist als das französische Pendant.

Die Idee, zwei Nullen in das Spiel zu integrieren, kam von den Besitzern der Casinos im Süden von Amerika. Ihnen war das Französisches Roulette wegen des geringen Hausvorteils einfach nicht rentabel genug und deshalb war schnell die Doppelnull hinzugefügt. Sie sollte den Spielbank-Betreibern mehr Profit zusichern.

American Roulette – Unterschiede zu Französischem und Europäischem Roulette

  • Man spielt mit 38 Zahlen
  • Die 38. Zahl ist die Doppel 00
  • Kürzere Wartezeiten zwischen den Runden
  • Schnelleres Spiel
  • Kleinerer Spieltisch
  • Das Schiebewerkzeug (Rateau) für die Jetons heißt Dolly
  • Höherer Hausvorteil des Online Casinos
  • Die Ansagen des Croupiers sind in englischer Sprache
  • Andere Anordnungen der Einsatzfelder
  • Man spielt mit farbigen Chips/ Jetons

Die Zahlen

Während sich im Roulette-Kessel des Europäischen und Französischen Roulettes 37 Fächer befinden, so sind es beim Amerikanischen Roulette 38 Fächer bzw. Zahlen. Denn es ist die Doppelnull, die zusätzlich erscheint und sich auf dem grünen Tableau direkt neben der „normalen“ Null befindet. Sie hat zwar auf dem Tableau die gleiche Bedeutung wie die andere Null, aber sie sorgt dafür, dass sich der Hausvorteil verdoppelt.

Die Modalitäten

Da der Spieltisch kleiner ist, kommen alle Spieler ohne großes Verrenken an ihr gewünschtes Nummernfeld auf dem Tableau und können leicht selber setzen. Häufig ist sogar ein spezielles Wett- oder Tipp-Feld auf dem amerikanischen Tableau, sodass es zu keinen Verzögerungen kommt und Ansagen des Croupiers nicht oder kaum nötig sind. Wenn sie nötig sind, dann sind sie in englischer Sprache.

Beim amerikanischen Roulette benutzt der Croupier zur Deutung auf das gewinnende Feld eine kleine Metallfigur namens. Beim Französischen bzw. Europäischen Roulette ist es gewöhnlich üblich, dass der Croupier Zahl, die ins Nummernfach gefallen ist laut ansagt und nicht mit der Dolly, sondern dann mit dem Rateau (Schiebewerkzeug, Rechen) auf die Zahl zeigt. Damit „rechnet“ er die verlorenen Wetteinsätze zusammen und zahlt Gewinne aus.

  • Roulette – ein „Teufels“-Spiel? Denn die Zahl des Teufels ist die 666 und es ist die exakte Zahl die man erhält, wenn man alle Zahlen zusammenaddiert.

Weil bei der amerikanischen Variante eine Zahl mehr im Spiel ist, sind auch die Zahlen im Roulette-Kessel anders angeordnet. Das macht sich auch bei der Einfärbung der Zahlen bemerkbar, die ebenfalls unterschiedlich ist. So werden bei der amerikanischen Roulette-Variante aus den ursprünglichen „Nachbarn“ der Null – die 26 (schwarz) und die 32 in rot – eine rote 2 und eine rote 28. Und aus der schwarzen 26 eine 26 in roter Farbe.

  • Hausvorteil – er wird eigentlich durch die Null bestimmt. Bei der Amerikanischen Variante fügte man noch eine Null dazu, um den Hausvorteil zu verdoppeln. Damit beträgt der Vorteil der Casinobank beim Roulette beispielsweise 5,26 Prozent und ist deutlich höher als beim Europäischen Roulette mit 2,70 Prozent.

Das Spiel

Im Grunde genommen wird das Amerikanische Roulette genauso gespielt wie die anderen Varianten. Beim Amerikanischen Roulette wird eben mit eigenen Chips gespielt, und nachdem das Bargeld mit den Chips getauscht wurde, bekommt jeder Spieler unterschiedlich farbige Chips, damit keine Verwechslungen bei den platzierten Wetten entstehen. Danach können die Spieler selbst ihre Chips auf das Tableau setzen, auf dem verschiedene Wett-Optionen markiert sind. Nachdem das Rad vom Croupier gedreht wurde, die Kugel in einem Nummernfach gelandet ist, markiert er die Zahl mit der Dolly. Alle verlorenen Chips werden eingesammelt und die Gewinne mit Chips ausgezahlt.

Die Wetten

Auch beim Amerikanischen Roulette gibt es Innen- und Außenwetten und zusätzlich noch die Möglichkeit auf eine Fünfer-Wette. Es kann man auf die 0, 00, 1, 2 und 3 gesetzt werden. Dazu werden die Chips auf eine Linie gelegt, die die 0 und die die erste Zahlenreihe trennt.

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